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Wien
| Name | Wien |
| Hauptstadt | Wien |
| Flaeche | 415 |
| Einwohner | 1677867 |
| Staedte | 1 |
| Gemeinden | 1 |
News Wien Vienna.at » Wien Aktuell
- Vier Physik-Nobelpreisträger in Wien zu Gast
7 Oct 2011 Österreich konnte in den letzten Jahrzehnten nicht gerade oft wissenschaftliche Nobelpreise für sich verbuchen. Nun kommen zumindest vier Nobelpreisträger auf Besuch nach Wien.
Der Verein “Wiener NobelpreisträgerInnenseminar” lädt regelmäßig Nobelpreisträger nach Österreich ein. In der kommenden Woche sind gleich vier Laureaten aus dem Fachbereich Physik als geladene Gäste in Wien: Albert Fert, Theodor Hänsch, Gerardus ‘t Hooft und George Smoot. Alle vier werden hier Vorträge halten und an Podiumsdiskussionen teilnehmen.
Vier Nobelpreisträger, vier Fachgebiete
Die Fachgebiete der vier Nobelpreisträger sind ganz unterschiedlich: Während der Franzose Albert Fert Festkörperphysiker ist und 2007 für die Entdeckung des “Riesenmagnetowiderstands” mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, der heute in Computerfestplatten zum Einsatz kommt, ist das Fachgebiet des deutschen Physikers Theodor Hänsch die experimentelle Laserphysik und Quantenoptik. Er erhielt den Nobelpreis 2005 für die Entwicklung des sogenannten Frequenzkamms, der es erlaubt, die Frequenz von Licht sehr präzise zu messen.
Der Niederländer Gerardus ‘t Hooft dagegen arbeitet im Bereich theoretische Teilchenphysik, Quantentheorie und Schwarze Löcher. 1999 wurde er für entscheidende Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Der US-Astrophysiker George Smoot erhielt den Nobelpreis 2006 für die präzisen Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung.
Dichtes Programm für die vier Laureaten
Das “Wiener NobelpreisträgerInnenseminar” findet jedes Jahr zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten statt. Heuer steht das Thema Physik im Mittelpunkt. Ziel der Seminarreihe ist es, die Bedeutung Wiens als Zentrum Mitteleuropas und als Ursprungsstätte wissenschaftlicher Spitzenleistungen hervorzuheben. Das diesjährige Seminar beginnt am Dienstag, den 11. Oktober mit Vorträgen der vier Nobelpreisträger, die in weiterer Folge am Mittwoch Fachvorträge und -diskussionen an der TU und der Uni Wien halten. Am Donnerstagvormittag statten die vier den beiden Unis Laborbesuche ab.
Außerdem werden die vier Nobelpreisträger von Bundespräsident Heinz Fischer, VP-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, SP-Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und Bürgermeister Michael Häupl empfangen.
http://www.vienna.at/2011/10/Nobelpreis_dpa_600-186x186.jpg- Mord an Lehrling: 13 Jahre Haft für Jugendliche
7 Oct 2011 Die beiden Jugendlichen, die in der Nacht auf den 4. Jänner 2011 den 18 Jahre alten Valmir L. in Wien-Simmering erstochen hatten, sind am Freitag im Straflandesgericht wegen Mordes zu jeweils 13 Jahren Haft verurteilt worden.
Das Strafausmaß lag geringfügig unter der nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) möglichen Höchststrafe von 15 Jahren. Der vorsitzende Richter Norbert Gerstberger begründete dies mit der “brutalen Vorgangsweise” sowie der “Schwere der Tat”. Außerdem wiesen die 17 bzw. 16 Jahre alten Täter bereits mehrere Vorstrafen auf.
Angeklagte nahmen Haufstrafen an
Die beiden Täter, die sich im Sinn der Anklage schuldig bekannt hatten, waren mit den über sie verhängten Strafen einverstanden. Sie gaben noch im Verhandlungssaal einen Rechtsmittelverzicht ab. Der Staatsanwalt hielt sich demgegenüber vorerst noch bedeckt, die Urteile sind daher nicht rechtskräftig.
Mord an Lehrling in Wien-Simmering
Die Jugendlichen, die den Tag mit Musikhören und dem Konsum von Speed und Tabletten verbracht hatten, lernten den Lehrling zufällig in einem Lokal kennen. Er soll ihnen angeboten haben, Haschisch zu besorgen. Der 17-Jährige übergab ihm 50 Euro.
Statt mit dem Geld einen Dealer aufzusuchen, schlug Valmir L. allerdings vor, den Betrag bei einem Glücksspiel-Automaten zu vermehren. Er verspielte in kürzester Zeit die ihm überlassenen 50 Euro und brachte den 17-Jährigen dazu, ihm weitere fünf Euro zu geben, die er ebenfalls in den Sand setzte.
Wegen 50 Euro ermordet
Danach soll der 18-Jährige die beiden Jüngeren vertröstet und gemeint haben, er könne das erwünschte “Gras” bei einem Freund “aufstellen”. Seine Begleiter hatten allerdings den Eindruck, Valmir wolle sie loswerden, da dieser sie auf dem angeblichen Weg zum Freund auf die andere Straßenseite schickte. Es entwickelte sich ein Wortgefecht, in dessen Verlauf der 16-Jährige dem Lehrling sein Messer, das er seiner Darstellung zufolge zum Selbstschutz gekauft hatte, derart heftig in den Rücken stieß, dass es stecken blieb.
Valmir L. versuchte zu fliehen. Während der 17-Jährige zunächst stehenblieb, nahm der 16-Jährige die Verfolgung auf, holte den Schwerverletzten ein und versetzte dem Lehrling mit seiner Waffe drei Stiche in den Rücken. Der 18-Jährige brach zusammen und blieb regungslos auf dem Gehsteig liegen.
Messerstich tötete 18-jährigen Lehrling
Mittlerweile war auch der 17-Jährige wieder zur Stelle, packte sein Messer und stieß es dem Schwerverletzten noch zweimal in den Leib. Das Opfer hatte keine Überlebenschance. Zwei Passantinnen hörten die Schreie des tödlich Verletzten, eilten ihm zu Hilfe und verständigten die Rettung. Der 18-Jährige starb noch auf dem Weg ins Spital.
Die Angeklagten waren erst sechs Wochen nach der Tat festgenommen worden. Zwar hatte man sie rasch ausgeforscht, nachdem Bilder aus den Überwachungskameras in dem Lokal, das sie mit Valmir L. besucht hatten, ausgewertet waren. Die beiden machten der Polizei allerdings vor, sich von dem Burschen frühzeitig getrennt und mit dessen Ableben nicht zu tun gehabt zu haben. Für Staatsanwalt Gerd Hermann “eine besondere Dreistigkeit”, wie er in seinem Plädoyer ausführte.
Die Handschellen klickten erst, weil der Jüngere im Freundeskreis von der Bluttat erzählte. Einer der Freunde vertraute sein Wissen der Polizei an.
Prozess: Jugendliche legten Geständnisse ab
Vor Gericht legten sie umfassende Geständnisse ab. Ein nachvollziehbares Motiv für die Bluttat bekamen die Geschworenen allerdings nicht zu hören. “Ich kann es mir heute selber nicht erklären”, sagte der zum Tatzeitpunkt 16-jährige Bursch. Sein um ein Jahr älterer und damals ebenfalls bewaffneter Freund erklärte, sein Kumpel habe sich von dem Lehrling “verarscht” gefühlt. Daher sei es zu einem Streit gekommen. Ihre Messer hätten sie gezückt, weil Valmir L. zu schimpfen begann. “Der ausschlaggebende Grund war, dass er ‘Hurenkind’ gesagt hat”, gab der 17-Jährige zu Protokoll.
(apa/red)
http://www.vienna.at/2011/10/news-20111007-04063186-441778934.jpg- Ausschreitungen in Wien: Deutscher Polizist unter Hooligan-Verdacht
7 Oct 2011 Ein deutscher Polizist aus Gelsenkirchen steht im Verdachter ein gewaltbereiter Fußball-Hooligan zu sein.
Hooligans verwüsteten Wiener Innenstadt
Der 28-jährige Beamte soll im Juni an den Randalen von Fußball-Hooligans in der Wiener Innenstadt beteiligt gewesen sein. Am Rande des Länderspiels zwischen Österreich und Deutschland wurde vor allem der Schwedenplatz verwüstet und ein starkes Polizeiaufkommen versuchte die Situation in den Griff zu bekommen. Insgesamt wurden 213 deutsche Fußballfans festgenommen.
Deutscher Polizist unter Hooligan-Verdacht
Der Sprecher des Gelsenkirchender Präsidiums, Konrad Kordts bestätigte am Freitag, dass der Beamte in der Kartei für “Gewalttäter Sport” geführt ist. “Es liegen aber bislang keine Beweise gegen ihn vor. Er war als Fan in Wien und hielt sich im Dunstkreis der Hooligans auf.”
Der Beamte bestreitet irgendetwas gemacht zu haben. Dennoch wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. “Die Staatsanwaltschaft hat bisher die Aufnahme eines Verfahrens aus Mangel an Beweisen abgelehnt. Und das Disziplinarverfahren ruht auch derzeit”, erklärte Kordts weiter.
nun warte man auf belastende Videoaufnahmen aus Österreich.
http://www.vienna.at/2011/10/Ein-deutscher-Polizist-steht-unter-Hooligan-Verdac1-186x186.jpg- Mehr Informationen über Vögel am Wienerberg
7 Oct 2011 Erholungssuchende rund um den Wienerberg-Teich erfahren ab heute durch eine neue Infotafel, welches Vogelparadies sich hier im Schilf und wilden Buschwerk versteckt. Mit Ende der Badesaison sind die seltenen Singvögel wie Drosselrohrsänger oder Rohrammer bereits nach Afrika und den Mittelmeerraum abgezogen. Im Hochsommer sind ihre Nester und Jungvögel aber oft unbewussten Störungen durch Badegäste und Sportfischer ausgesetzt. Das von BirdLife im Rahmen der vielfaltleben Kampagne des Lebensministeriums initiierte Informationssystem soll daher jetzt schon die Besucher des Erholungsgebiets für die kommende Brutsaison sensibilisieren.
Künstliche Stillgewässer: Ersatzlebensraum für Vögel
Die Trockenlegung von Feuchtgebieten, der Verlust von stabilen, alten Schilfhalmen oder auch menschliche Störungen am Brutplatz sind nur einige Ursachen, die in den letzten Jahren zu besorgniserregenden Bestandsrückgängen bei vielen an den Lebensraum Schilf gebundenen Vogelarten führen. Die meisten Stillgewässer in Österreich werden intensiv vom Menschen genutzt, wodurch oft Konflikte mit dem Vogelschutz entstehen, ” so Michael Dvorak, Projektleiter bei BirdLife Österreich. Andererseits sind es gerade die künstlich geschaffenen Wasserflächen, wie Fischteiche, Schottergruben und Erholungsgebiete, die Wasservögeln wie beispielsweise dem Haubentaucher einen wichtigen Ersatzlebensraum bieten. Das neue Informationssystem soll Besucher des Wienerberges darüber aufklären, wie viele Vogelarten abseits der bekannten wie Spatz und Amsel eigentlich noch mitten in der Stadt leben.
http://www.vienna.at/2011/10/vogel-Angelika-Wolter-pixelio.de_-186x186.jpg- Stoffsalon-Eröffnung: Kreative Promis gaben kräftig “Stoff”
7 Oct 2011 Starfotografin Inge Prader, Jungdesigner Claus Tyler, Kabarettist Andreas Ferner und knapp 200 Stoffaficionados eierten mit, als Alexandra Vögeli-Rath ihren „Stoffsalon“ in der Westbahnstraße 38 eröffnete.“Ich hätte nie mit einem solchen Ansturm gerechnet – so darfʼs jetzt ruhig weitergehen”, freute sich “Stoffsalon“-Betreiberin Alexandra Vögeli-Rath über eine durch und durch gelungene Eröffnungsfeier.
200 Besucher bei Eröffnung vom “Stoffsalon”
Knapp 200 Näh- und Stofffans tummelten sich in ihrem “besonderen Stoffgeschäft” und sahen, fühlten und rochen sich durch die knapp 2000 Meter Textil, ganz nach Vögeli-Raths Motto: „Stoffe müssen alle Sinne ansprechen“. Unter den Fans auch Starfotografin Inge Prader. Ausgelassen feierte und plauderte sie mit den Gästen und schmiedete mit Vögeli-Rath bereits konkrete Pläne für ein baldiges, gemeinsames Shooting: „Ich finde den Stoffsalon wunderbar! Ich habe mich vom ersten Augenblick an in dieses Geschäft und seine Stoffe verliebt.“ Besonders der violette Baumwollstoff der japanischen Designer Echino mit dem selbsterklärenden Namen „Camera“ hat es der Fotokünstlerin, die nächste Woche selbst in der benachbarten Galerie Westlicht die Wanderausstellung „Faces of Ethiopia“ zugunsten der Aktion “Menschen für Mensche”“ miteröffnet, angetan.
Stoffraritäten im Stoffsalon in Wien-Neubau
Die handbedruckten Biostoffe aus Australien, die farbenfrohen Stoffraritäten aus Skandinavien und die selbst gebastelten individualisierbaren „Herzglücksgeschenke“ ließen sich auch nicht Jungdesigner Claus Tyler („Ich komme wieder!“), „Gebrüder Stitch“-Modemacher Walter Lunzer, Kabarettist Andreas Ferner („Unglaublich wie kreativ
dieser Bezirk ist!“), „Moderatorencouch“-Gründer Alex Stranig, Styles-Herausgeber Herbert Umlauft, Multimediakünstlerin und Illustratorin Judith Vrba, Fotograf Tom Euscher, die Fashion-Bloggerinnen Anna Heuberger und Teresa Hammerl und „Kleinformat“-Herausgeberin Dolores Wally.
http://www.vienna.at/2011/10/stoffsalon-186x186.jpg- Großprojekt Rathaus-Sanierung: 35 Mio. Euro, 12 Jahre Bauzeit
7 Oct 2011 Das Wiener Rathaus soll bald in neuem Glanz erstrahlen. Die aufwändige Fassadensanierung wird voraussichtlich 12 Jahre dauern und 35,7 Millionen Euro verschlingen.
Wie der zuständige Stadtrat Michael Ludwig am Freitag in einer Pressekonferenz bekanntgab, wird die Fassade des Wiener Rathauses bald in mehreren Etappen generalsaniert. Der imposante Ringstraßenbau soll in den nächsten Jahren ein neues Kleid bzw. ein deutlich helleres Erscheinungsbild bekommen.
Rathaus-Sanierung im ganz großen Stil
Das Sanierungsprojekt des historischen Prunkbaus nimmt riesige Dimensionen an – es wird mindestens 12 Jahre dauern und 35,7 Millionen Euro kosten, das Rathaus wie geplant zu sanieren. Notwendig wurde diese Maßnahme durch das fortgeschrittene Alter des Hauses, an dem die letzten 130 Jahre nicht ohne Spuren vorübergegangen sind.
Das Rathaus besteht aus mehr als 40.000 Quadratmetern unterschiedlichster Natursteintypen. Die ursprünglich fast weiße Fassade ist inzwischen durch Witterung, rauchende Industrieschlote und den sogenannten Hausbrand deutlich nachgedunkelt. In den vergangenen Jahrzehnten habe es zwar verschiedene Reinigungsaktionen, jedoch nie eine umfassende Sanierung.
Öko-Sanierung des Rathauses
Nun steht nach umfassenden Voruntersuchungen das Sanierungskonzept fest. Restauriert wird das Rathaus weitgehend ohne Chemie. Zur Wiederherstellung verwitterter und verloren gegangener Teile soll das Originalmaterial in Form entsprechender Natursteine zur Anwendung kommen. Auf den Mörtel, der in solchen Fällen oft zum Einsatz kommt, wird verzichtet.
Die Sanierung soll im September 2012 beginnen und in elf Bauabschnitten erfolgen, die jeweils rund eineinhalb Jahre dauern. Der Betrieb im Rathaus soll dadurch nach Möglichkeit nicht beeinträchtigt werden. Der Anblick leidet allerdings erheblich: Das Rathaus wird voraussichtlich bis mindestens 2024 immer irgendwo eingerüstet sein.
http://www.vienna.at/2011/10/Rathaus_600-186x186.jpg- AUA-Flugzeug von Blitz getroffen
7 Oct 2011 Am 7. Oktober um 6:35 Uhr war ein Flugzeug der Austrian Airlines (AUA) gerade auf dem Weg nach Innsbruck, als es plötzlich vom Blitz getroffen wurde. Den 57 Passagieren geschah zum Glück nichts. Der Airbus wurde durch den Blitzschlag nicht fluguntauglich und konnte umkehren, ohne dass jemand verletzt wurde.
Blitze treffen Flugzeuge gar nicht so selten
Laut AUA-Sprecherin Patricia Strampfer kommen Blitzschläge in der Luftfahrt gar nicht so selten vor. Jede betroffene Maschine muss jedoch technisch überprüft werden, bevor sie weiterfliegen kann. Da es in Innsbruck jedoch keine Techniker für diese Flugzeugtype gibt, flog der Airbus zur Überprüfung nach Wien-Schwechat zurück.Um 8:26 Uhr landete die Maschine wieder in Wien, die Passagiere wurden umgebucht. Die Opfer des Blitzes, der die Maschine der Austrian Airlines traf, kamen mit dem Schrecken davon.
http://www.vienna.at/2011/10/news-20111007-01335320-7996961711.jpg- Trinken ist wichtig: Wasserflaschen für Volksschulkinder in der Brigittenau
7 Oct 2011 Um den 2.334 Volksschulkinder in der Brigittenau das Wassertrinken auch außerhalb der Schule zu erleichtern, stellte die MA 31 – Wiener Wasser jetzt für alle Volksschülerinnen und Volksschüler des 20. Bezirks leichte und wieder befüllbare Wasserflaschen zur Verfügung.Ein Viertel aller Kinder geht in der Früh aus dem Haus, ohne etwas getrunken zu haben. Ohne Trinken wird aber das Lernen schwierig, die Kinder sind müde und unkonzentriert. Der Spaß am Lernen lässt nach. Daher liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Projekts “Wiener Jause” in den Brigittenauer Volksschulen auf dem Wassertrinken. Gemeinsam gestaltete Trinkregeln und Trinkrituale erinnern daran. Arbeitsblätter und persönliche “Trinkmappen” helfen den Kindern zu verstehen, warum Wasser so wichtig für unseren Körper ist.
Schon die Kleinen im 20. Bezirk zum Wasser trinken erzogen
Bei der Auslieferung an die Schulwarte im 20. Bezirk am Freitag war auch Bezirksvorsteher Hannes Derfler vor Ort. Für ihn ist das Wiener Wasser der perfekte Durstlöscher – nicht nur für Volksschulkinder. “Das Wasser kommt in hervorragender Qualität und zuverlässig aus dem Wasserhahn direkt in den Klassenzimmern.” Und Mag.a Judith Blachfelner, Ernährungsexpertin in der Wiener Gesundheitsförderung, freut sich, “dass den Kindern damit jetzt auch bei Ausflügen, am Spielplatz oder am Schulweg das Wassertrinken leichter gemacht ist.”
Wiener Jause nicht nur in der Brigittenau
Das Projekt “Wiener Jause” zielt neben dem regelmäßigen Wassertrinken auch auf die Einführung von Schulobst und die Verbesserung der Schuljause ab. Es wird aus Mitteln der Wiener Gesundheitsförderung und des Fonds Gesundes Österreich gefördert und vom Stadtschulrat für Wien unterstützt. Das Gratis-Schulobst wird auch aus EU-Mitteln unterstützt. Die Projektleitung liegt bei “gutessen consulting” (www.gutessen.at).
http://www.vienna.at/2011/10/OBS_20111007_OBS0027-186x186.jpg- Bank Austria: Wien haftet mit 9,6 Milliarden
7 Oct 2011 Nachdem die Ratingagentur Moody’s die Unicredit/Bank Austria deutlich nach unten gestuft hat, macht sich die Wiener Stadtregierung Sorgen um Haftungen der Stadt für die Bank über 9,6 Milliarden Euro. Und da lacht man über Kärnten und seine utopische 20-Milliarden-Haftung für die Hypo Alpe Adria… die Kronen Zeitung berichtet am Freitag, 7. Oktober, über eine substanzielle Haftung der Stadt Wien für die Bank Austria. Diese wurde erst am Tag zuvor von der amerikanischen Ratingagentur Moody’s von Stufe A1 auf A2 heruntergeratet und die Aussichten auf ‘negativ’ gestellt. Ungeachtet der Sinnhaftigkeit dieser strategischen Ratings bedeutet das, dass die Bonität der Konzernmutter Unicredit deutlich gesunken ist. Damit muss sie sowohl einen Vertrauensverlust bei Kunden und anderen Banken hinnehmen als auch erhöhte Zinsen, wenn sie kurzfristig Kapital braucht.
In der ‘Krone’ relativiert Stadträtin Renate Brauner die Risken für Wien auch sofort wieder: Die Haftungen würden nur schlagend, wenn die Unicredit als Ganzes pleite ginge. Die Wahrscheinlichkeit für diesen Konzern, in die Pleite zu rutschen? Aufgrund der Größe (too big to fail) mit 960 Milliarden Bilanzsumme und über 160.000 Angestellten vermutlich verschwindend gering.
Warum haftet Wien für die Bank Austria?
Das ist wohl die Frage, die sich viele Wienerinnen und Wiener nach dieser Enthüllung stellen. Warum haftet die Stadt für ein Unternehmen, das zwar Wurzeln in der (halb-)staatlichen Unternehmenskultur hat, jedoch seit 1996 volltändig privat ist? “Es handelt sich um Haftungen für einen Pensionsfonds, der noch in die Zeiten der gemeindeeigenen Zentralsparkasse zurückreicht”, sagt eine Sprecherin von Finanzstadträtig Renate Brauner. Diese Haftungen “schmelzen” allerdings und liegen aktuell bei jenen 9,6 Milliarden. 2001 sei eine Stiftungslösung für die Pensionen der Gemeindebediensteten eingerichtet worden. Die Sprecherin beruhigt allerdings im selben Atemzug: Wenn die Unicredit und damit die Bank Austria zusammenbrächen, wäre diese Haftung wohl das kleinere Problem für Wien, Österreich und Europa. Den Schuldenstand der Stadt würde sie auf jeden Fall auf einen Schlag mehr als verdreifachen.
Genauere Informationen, wie diese Haftung für die Bank Austria zustande kam, finden Sie ab Montag Nachmittag an dieser Stelle!
http://www.vienna.at/2011/10/geld1-186x186.jpg- Wiener Lehrlinge sind unzufrieden: Wirtschaftskammer auf Seiten der Lehrbetriebe
7 Oct 2011 Die Wiener Wirtschaftskammer reagierte auf die Vorwürfe der Arbeiterkammer, die den Rückgang der Lehrstellenanzahl beklagte.Die Wiener Wirtschaftskammer hat sich am Freitag gegen Vorwürfe der Arbeiterkammer, die infolge einer Lehrlingsumfrage verstärkte Qualität in der Ausbildung forderte und einen Rückgang der Lehrstellenanzahl beklagte, gewehrt.
Lehrbetriebe werden in Schutz genommen
Präsidentin Brigitte Jank verwies in einer Aussendung auf eine Reihe von Maßnahmen und verteidigte die Unternehmen der Bundeshauptstadt: “Die Wiener Betriebe nehmen ihre Verantwortung als Ausbilder für die Fachkräfte von morgen vorbildlich wahr.”Wien. Sie lasse sich die “erfolgreiche Arbeit” der Lehrbetriebe nicht schlechtreden, so Jank.
Lehrlinge laut Studie unzufrieden
Eine AK-Studie ergab, dass viele Lehrlinge mit ihrer Ausbildungssituation unzufrieden sind. Die Kammer setze seit Jahren Maßnahmen für eine bessere Qualifizierung von Nachwuchskräften und für die Steigerung verfügbarer Lehrstellen. Dazu gehörten etwa der Talente-Check für Pflichtschulabsolventen, das Angebot spezieller Förderung für Lehrlinge in bestimmten Berufsschulfächern, eine eigene Fortbildungsschiene für Ausbilder sowie eigene Lehrstellenakquisiteure.
http://www.vienna.at/2011/10/wko_wien-186x186.jpg- Mord an Lehrling: Jugendliche gestanden
7 Oct 2011 Die beiden Jugendlichen, die in der Nacht auf den 4. Jänner 2011 den 18 Jahre alten Lehrling Valmir L. in Wien-Simmering erstochen hatten, haben sich am Freitag im Straflandesgericht zum angeklagten Mord schuldig bekannt.Ein nachvollziehbares Motiv für den Mord bekamen die Geschworenen nicht zu hören. “Ich kann es mir heute selber nicht erklären“, sagte ein zum Tatzeitpunkt 16-jähriger Bursch, der zunächst mit einem überdimensionalen Messer (Klingenlänge: 15,5 Zentimeter) auf das Opfer losgegangen war. Sein um ein Jahr älterer und damals ebenfalls mit einem Messer bewaffneter Freund erklärte, sein Kumpel habe sich von dem Lehrling “verarscht” gefühlt. Daher sei es zu einem Streit gekommen. Ihre Messer hätten sie gezückt, weil der Valmir zu schimpfen begann. “Der ausschlaggebende Grund war, dass er ‘Hurenkind’ gesagt hat“, gab der 17-Jährige zu Protokoll.
Jugendliche gestanden Mord an Lehrling
Die beiden Mord-Angeklagten, die den Tag mit Musikhören und dem Konsum von Speed und Tabletten verbracht gehabt hatten, lernten den Lehrling zufällig in einem Lokal kennen. Er soll ihnen angeboten haben, Haschisch zu besorgen. Der 17-Jährige übergab ihm 50 Euro.
Statt mit dem Geld einen Dealer aufzusuchen, schlug Valmir L. allerdings vor, den Betrag bei einem Glücksspiel-Automaten zu vermehren. Er verspielte in kürzester Zeit die ihm überlassenen 50 Euro, brachte den 17-Jährigen dazu, ihm weitere fünf Euro zu übergeben, die er ebenfalls in den Sand setzte.
Mord wegen 50 Euro Drogengeld
Danach soll der 18-Jährige die beiden Jüngeren vertröstet und gemeint haben, er könne das erwünschte “Gras” bei einem Freund “aufstellen”. Seine Begleiter hatten allerdings den Eindruck, Valmir wolle sie loswerden, da dieser sie auf dem vorgeblichen Weg zum Freund auf die andere Straßenseite schickte. Es entwickelte sich ein Wortgefecht, in dessen Verlauf der 16-Jährige dem Lehrling sein Messer, das er seiner Darstellung zufolge zum Selbstschutz gekauft hatte, derart heftig in den Rücken stieß, dass es stecken blieb.
Lehrling starb auf dem Weg ins Krankenhaus
Valmir L. hatte mit der in seinem Rücken steckenden Klinge zu fliehen versucht. Während der 17-Jährige zunächst stehenblieb, nahm der 16-Jährige die Verfolgung auf, holte ihn ein und versetzte dem Lehrling mit seiner Waffe drei Stiche in den Rücken. Der 18-Jährige brach zusammen und blieb regungslos auf dem Gehsteig liegen.Mittlerweile war auch der 17-Jährige wieder zur Stelle, packte sein Messer und stieß es dem Schwerverletzten noch zweimal in den Leib. Das Opfer hatte keine Überlebenschance. Zwei Passantinnen hörten die Schreie des tödlich Verletzten, eilten ihm zu Hilfe und verständigten die Rettung. Der 18-Jährige starb noch auf dem Weg ins Spital.
Fahndungsfotos überführten Angeklagte
Die Angeklagten waren erst sechs Wochen nach der Tat festgenommen worden. Zwar konnten sie rasch ausgeforscht werden, nachdem Bilder aus den Überwachungskameras in dem Lokal, das sie mit Valmir L. besucht hatten, ausgewertet waren. Die beiden machten der Polizei allerdings vor, sich von dem Burschen frühzeitig getrennt und mit dessen Ableben nicht zu tun gehabt zu haben. Für Staatsanwalt Gerd Hermann “eine besondere Dreistigkeit”, wie er in seinem Plädoyer ausführte.
Auf ihre Spur kam man erst, weil der Jüngere im Freundeskreis von der Bluttat erzählte. Einer der Freunde vertraute sein Wissen der Polizei an.
Mit den Urteilen war nach 15.00 Uhr zu rechnen.(apa/redaktion)
http://www.vienna.at/2011/10/ABD0005-20111007-186x186.jpg- Skandal im AKH: Untersuchung im Rathaus möglich
7 Oct 2011 Es wird immer wahrscheinlicher, dass sich auch das Wiener Rathaus bald mit den jüngste Vorkommnissen im Wiener AKH beschäftigen wird: Vertreter der beiden Oppositionsparteien FPÖ und ÖVP haben am Freitag betont, dass sie beabsichtigen, eine Untersuchungskommission einzusetzen. Diese soll sich vor allem mit der umstrittenen Vergabe eines Reinigungsauftrages im AKH beschäftigen. Bei dem Deal soll eine Firma bevorzugt worden sein – was auch die Korruptionsermittler auf den Plan gerufen hat.
Die Erhebungen der Staatsanwaltschaft sind auch der Grund, warum die U-Kommission noch nicht sofort kommt, wie der nicht amtsführende FP-Stadtrat David Lasar und VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec erklärten. Zunächst soll nämlich ein mögliches Strafverfahren abgewartet werden. Denn sollte eine Rathaus-Kommission zeitgleich mit der Justiz aktiv werden, könnten sich Zeugen mit Verweis auf das laufende Verfahren der Aussage entschlagen.Sollte es nach Abschluss der Erhebungen zu keinen Anklagen und damit zu keinem Strafverfahren kommen, will die Wiener Opposition das weitere Vorgehen prüfen. Sprich: Eine U-Kommission könnte es trotzdem geben – um politische Versäumnisse und Verantwortlichkeiten zu klären, wie es hieß.
“Wir werden um eine Untersuchungskommission vermutlich nicht herumkommen”, meinte Korosec. Was auch FP-Stadtrat Lasar so sah: “Es ist davon auszugehen, dass es einen U-Ausschuss geben wird.”
Opposition rügt AKH-”System”
Für die schwarz-blaue Opposition wurde bereits durch Verurteilung des langjährigen AKH-Personalchefs sowie der ehemaligen Pflegedirektorin (in der sogenannten Zivildiener-Affäre, Anm.) das im AKH praktizierte “System” bloßgestellt. Dieses sehe so aus: Für das Management gebe es selten Konsequenzen, weil dort behauptet werde, man wisse von nichts. Richter und Staatsanwalt hätten sich davon aber nicht täuschen lassen, zeigten sich die Politiker mit den – noch nicht rechtskräftigen – Schuldsprüchen zufrieden.
“Wir werden nicht locker lassen”, versicherte Korosec. Nun solle vor allem der Reinigungsauftrag, bei dem es um 50 Millionen Euro gegangen sei, unter die Lupe genommen werden. Den inkriminierten Auftrag will das AKH nun neu ausschreiben. Für die Opposition ist das aber kein Grund, auf einen U-Ausschuss zu verzichten, betonten Korosec und Lasar. Im Visier steht etwa Spitalschef Reinhard Krepler. Dieser habe den Auftrag persönlich abgesegnet.
(apa)
http://www.vienna.at/2011/10/akh-6001-186x186.jpg- Planquadrate: 4391 Fahrzeugkontrollen am Donnerstag
7 Oct 2011 Am Donnerstag wurde unter dem Schlagwort “Checkpoint Donau” eine polizeiliche Schwerpunktaktion im Donauraum durchgeführt. 4391 Fahrzeugkontrollen wurden in der Zeit von 19.00 Uhr bis 04.00 Uhr kontrolliert.
In der Zeit von 19.00 Uhr bis 04.00 Uhr wurden am Donnerstag unter dem Schlagwort “Checkpoint Donau” verkehrspolizeiliche Planquadrate durchgeführt. Für drei Stunden wurden die wichtigsten Ausfallsstraßen, darunter die Brigittenauer-, die Floridsdorfer-, die Nord und die Reichsbrücke bei den Abfahrten gesperrt.
4391 Fahrzeugkontrollen im Donau-Raum
Von den Einsatzkräften wurden 4391 Lenker-und Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Davon wurden 3736 einem Alkoholvortest unterzogen und 81 alkoholisierte Lenker sowie 4 suchtgiftbeeinträchtigte Lenker an der Weiterfahrt gehindert und angezeigt.
315 Anzeigen und 331 Strafzettel bei Fahrzeugkontrollen
45 Fahrzeuglenker mussten ihre Lenkberechtigung wegen Alkoholisierung bzw. Suchtgiftbeeinträchtigung abgeben. 5 Fahrzeuglenker hatten erst gar keine Lenkerberechtigung.
Insgesamt wurden bei den Planquadraten 315 Anzeigen und 331 Strafzettel wegen Verkehrsdelikten, aber auch zahlreiche Anzeigen nach dem Strafgesetzbuch, dem Suchtmittelgesetz und dem Fremdengesetz erstattet.
Elf Festnahmen bei Planquadraten am Donnerstag
Elf Personen wurden bei den Fahrzeugkontrollen festgenommen. Darunter ein 24-Jähriger und ein 28-Jähriger, die Marihuana und eine große Menge Marihuanablätter aus ihrer hauseigenen Outdoor Plantage im Pkw verstaut hatten.
http://www.vienna.at/2011/10/planquadrat_g-186x186.jpg- Telekom: Opposition für Suspendierung von Michael Kloibmüller
7 Oct 2011 Die Polizeigewerkschaft verlangt die Suspendierung von Michael Kloibmüller, dem Kabinettchef von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V), der im Verdacht steht, Details in der Telekom-Causa weitergegeben zu haben. Auch das BZÖ und der oberösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Horner schlossen sich dieser Forderung an. Erstaunt zeigte sich der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Hermann Greylinger (FSG), über Mikl-Leitner, die ihren Kabinettschef verteidigt und die Staatsanwaltschaft aufgefordert hatte, ihre Untersuchungen gegen Kloibmüller rasch zu erledigen. Greylinger verwies darauf, dass bei “kleinen Kollegen” bei den “kleinsten Verfehlungen sofort mit Suspendierungen” reagiert werde. “Zum Schutz des Kollegen Kloibmüller sollte man auch ihn hier jetzt zurückziehen, um ihn in seiner Tätigkeit nicht zu behindern.” Andernfalls werde mit zweierlei Maß gemessen, meinte Greylinger im Ö1-”Mittagsjournal”.
Der oberösterreichische SPÖ-Landesgeschäftsführer Horner, der früher selbst Kriminalbeamter und unter Karl Schlögl (S) im Innenministerium gearbeitet hat, sieht eine Suspendierung Kloibmüllers gar gesetzlich geboten. “Die Verdachtslage und das Beamtendienstrecht sind eindeutig”, meinte Horner in einer Aussendung. Das Verhalten der Innenministerin beschädigt seiner Auffassung nach das Ansehen des Ressorts sowie der Mitarbeiter und untergrabe die Grundfesten des Rechtsstaats.
Wegen “Gefahr in Verzug” fordert auch der stellvertretende BZÖ-Klubobmann Stefan Petzner die sofortige Suspendierung Kloibmüllers. “Kloibmüller nutzt offensichtlich seine mächtige Stelle im Innenministerium dazu, die Aufklärung in der Causa Telekom zu verhindern und zu behindern.” Petzner findet es “absolut unzulässig”, Kloibmüller im Amt zu belassen, weil er in seiner Funktion Beeinflussungsmöglichkeiten auf die dem Innenministerium unterstellten Behörden, Beamten und Einrichtungen habe.
Pilz kritisiert “schweres Fehlverhalten” Mikl-Leitners
Der der Grüne Abgeordnete Peter Pilz übte am Freitag scharfe Kritik an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V). Mit ihren Äußerungen zur den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Kabinettschef Michael Kloibmüller – sie sprach von “einer Schande” – habe sich die Ministerin “zur Komplizin eines Beschuldigten in einem Strafverfahren gemacht”.
Das sei “nicht tragbar”. Pilz forderte in einer Pressekonferenz eine Sondersitzung des Innenausschusses, um über das “schwere Fehlverhalten” der Ministerin und auch die “schweren Vorwürfe gegen Kloibmüller” zu beraten.
(apa)
http://www.vienna.at/2011/10/kloib-600-186x186.jpg- Attacke mit Fleischklopfer in Wien-Rudolfsheim
7 Oct 2011 Eine schwere Körperverletzung ereignete sich Donnerstagfrüh in Wien-Rudolfsheim. Eine Frau attackierte eine Bekannte wegen einem Mann mit einem Fleischklopfer.
Am 6. Oktober kam es am Wieningerplatz in Wien-Rudolfsheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Die 39-jährige Safije N. geriet mit ihrer 38-jährigen Bekannten in Streit. Plötzlich zückte Safije N. einen Fleischklopfer und schlug ihrer Kontrahentin damit auf den Hinterkopf. Eine wilde Rauferei folgte.
Das Opfer aus Wien-Rudolfsheim musste ins Spital
Wenig später wurde die Beschuldigte von den eintreffenden Polizisten festgenommen, die auch die Tatwaffe sicherstellten. Das 38-jährige Opfer des Angriffs musste in ein Spital eingeliefert werden. Als Ursache der Auseinandersetzung in Wien-Rudolfsheim gaben die Freuen den Streit um einen Mann an.
http://www.vienna.at/2011/10/Fleischklopfer_600-186x186.jpg- Sheriffs oder Service? Der Autopranger im Internet
7 Oct 2011 So ist das, wenn man sein Auto ein bisschen fragwürdig auf dem Radweg parkt und eines der Mitglieder von www.mybikelane.com samt Handykamera vorbeikommt: Man endet mitsamt Autonummer im Internet. Und unter all den Städten der Welt nimmt Wien einen Spitzenplatz an rücksichtslosen Autofahrern ein: Die Bundeshauptstadt nimmt den schlechten zweiten Platz ein. An der quantitativen Spitze liegt das knapp elf Mal so große New York City – hat aber nur rund doppelt so viele Beschwerden. Im Verhältnis führt übrigens Linz diese virtuelle Weltrangliste mit seinen 190.000 Einwohnern und über 1100 Einträgen an. Die 14-Millionen-Metropole London hat knapp 120. Sind die österreichischen Autofahrer wirklich so rücksichtslos, wie diese Zahlen suggerieren?
Wiener Chef-Radfahrer Martin Blum: “Einige wenige”
Wenig begeistert ist der neue Wiener Chefradfahrer, Martin Blum. Er hält wenig vom Online-Pranger und hält die enorme Anzahl der Meldungen aus Wien für das Werk einiger weniger. Ähnlich wie die selbsternannten Rauchersheriffs glaubt er, dass von der Diskussion um Rad-Rowdies, Nummerntafeln und Co. aufgebrachte Radfahrer bewusst auf der Suche nach motorisierten Sündern sind und diese virtuell anklagen. Blum verwehrt sich auf jeden Fall gegen die Pauschaldarstellung von rücksichtslosen Radfahrern.
mybikelane.com – eine amerikanische Website
Nun könnte man glauben, die Häufung der Beschwerden in Österreich liege an österreichischen Betreibern und entsprechendem sozialen Marketing. Weit gefehlt. Denn die Seite wird von den ‘Uncivil Servants‘ betrieben, einer Aktivistengruppe, die gezielt gegen die speziellen Parkrechte von Fahrzeugen der Stadtregierung von New York kampagnisiert. Dieser regional doch recht beschränkte Vorsatz brachte auch mybikelane.com hervor. Während sehr viele Städte auf der ganzen Welt angeführt sind, scheinen sich die Österreicher ganz besonders fleißig daran zu beteiligen.
Die rechtliche Lage
Ist der Internet-Pranger rechtlich gedeckt? Die österreichischen Regelungen sind diesbezüglich ziemlich egal, denn die Seite liegt auf amerikanischen Servern. Und die unterliegen dem wichtigen 1. Zusatz zur US-Verfassung, der die Rede- und Meinungsfreiheit garantiert. Es gibt also keinerlei rechtliche Handhabe gegen mybikelane.com, solange die Seite nicht amerikanische Staatsgeheimnisse an Schurkenstaaten verkauft oder zum Mord an Barack Obama aufruft. Aber schützen kann man sich als Autofahrer natürlich schon vor einem undankbaren Auftritt auf mybikelane.com: entweder, man bettelt die Betreiber (sinnloser Weise) an, den eigenen Eintrag zu entfernen – oder man parkt ganz einfach nicht auf markierten Radwegen.
http://www.vienna.at/2011/10/full_post_262562-186x186.jpg- Werkzeug-Diebstahl in Donaustadt: Festnahme
7 Oct 2011 Am Donnerstag wurden drei Männer beim Werkzeugdiebstahl in Wien-Donaustadt von einem Hausdetektiv beobachtet und verhaftet.Gegen 14.15 Uhr beobachtete der Hausdetektiv eines Baumarkts in der Stadlauer Straße in Wien-Donaustadt drei Männer beim Werkzeug-Diebstahl. Er verfolgte das Trio bis zum Kundenparkplatz und verständigte die Polizei. Die drei Verdächtigen wurden anschließend von den Beamten festgenommen. Das gestohlene Werkzeug stand in einer speziell präparierten Tasche verpackt, mit der die Diebstahlssicherung außer Kraft gesetzt werden soll, neben dem Fahrzeug.
http://www.vienna.at/2011/10/handschelle2-186x186.jpg- Arbeitsunfall in Wien-Landstraße: Sturz von 4 Meter hoher Leiter
7 Oct 2011 Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem schweren Arbeitsunfall auf einer Baustelle in 1030 Wien. Ein Arbeiter stürzte von einer Leiter und schwebt in Lebensgefahr.
Am 6. Oktober gegen 15:45 Uhr ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall in Wien-Landstraße. Auf einer Baustelle in der Aspangstraße war ein 43-jähriger Arbeiter beim Versuch, ein Kabel zu befestigen, von einer Leiter gestürzt.
Schwere Kopfverletzungen durch Arbeitsunfall
Der Mann fiel aus einer Höhe von etwa 4 Metern in die Tiefe und stürzte dabei so unglücklich, dass er sich schwer am Kopf verletzte. Der 43-Jährige wurde sofort in ein Spital eingeliefert. Lebensgefahr ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auszuschließen.
http://www.vienna.at/2011/10/Leiter_6001-186x186.jpg- Google-Konferenz in Wien war voller Erfolg
7 Oct 2011 Die erste Google Analytics Konferenz im deutschsprachigen Raum fand am 29. September im Tagungszentrum des Schloß Schönbrunn statt. Mit mehr als 220 Teilnehmern aus neun Ländern war die Konferenz restlos ausverkauft. Besonderes Highlight waren die Keynotes von Google-Experten aus dem US-amerikanischen Headquarter in Mountain View, Kalifornien. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Veranstalter e-dialog, elements und webalytics folgte die Opening-Keynote von Clancy Childs, Google Analytics Team Manager für Europa. Er ging auf den Nutzen für Web-Analytics im Business-Umfeld ein und erläuterte die wichtigsten Säulen.
Im Anschluss wurden parallel sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Funktionen vorgestellt und diskutiert. Zwischen den einzelnen Workshops sorgte das ausgezeichnete Catering für das leibliche Wohl aller Teilnehmer. Dank des prächtigen Wetters fand in den Pausen der Weingarten bei der Orangerie regen Zuspruch der Gäste.
Google Analytics in Zukunft noch präziser
Den offiziellen Teil beendete Trevor Claiborne, Produkt Marketing Manager für Google Analytics, mit einem Ausblick auf die Zukunft von Google Analytics. Die Vortragenden wurden im Anschluss an die Veranstaltung mit Fragen von interessierten Teilnehmern und Journalisten belagert.
Genug Zeit zum Networken ermöglichte der entspannte Ausklang. “Ich bin überglücklich, dass die Premiere eine derartige Resonanz ausgelöst hat. Wir haben einen Mix aus Einstiegs- und Spezialthemen angeboten; in den Networking-Zonen hat das erste Feedback unser Konzept bestätigt. Einer Fortsetzung mit Ausbau steht daher nichts im Wege!”, so der Google-Analytics-Konferenzveranstalter Siegfried Stepke.
http://www.vienna.at/2011/10/largeNewGoogleLogoFinalFlat-a-186x186.png- 15. Wiener Regenbogenball als Geheimtipp
7 Oct 2011 Am 11. Februar 2012 dürfen Schwule und Lesben am 15. Wiener Regenbogenball wieder in der Hofburg feiern. Anfang 2011 wirbelten Lesben, Schwule und Bisexuelle sowie Transgender augenzwinkernd im Dreivierteltakt mit ihren (heterosexuellen) FreundInnen erstmals die Hofburg durcheinander. Selten zuvor sprengte ein Ball durch prickelndes Flair und kreative Freiheit in stilvoller Erscheinung und tolerantem Umgang derart die uniform strenge Etikette. Für die bevorstehende Ballsaison gilt der 15. Regenbogenball am 11. Februar 2012 daher schon jetzt allgemein als Geheimtipp.
Wiener Regenbogenball unter dem Motto: Die Liebe hat bunte Flügel
Pate für den lustvoll-vergnüglichen Kontrapunkt im Ballgeschehen ist ein Zitat aus Georges Bizets „Carmen“ – „Die Liebe hat bunte Flügel“. Die Einladung „Be part of it!“ soll in südlich temperamentvoll großzügiger Atmosphäre wirklich alle animieren, verführen und berühren. Unter der Organisation der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien und der künstlerischen Leitung von Christof Cremer – bekannt renommierter Kostüm- und Bühnenbildner für Theater und Oper mit Neujahrskonzert-Erfahrung – geht klassische Balltradition mit progressiver Gesellschaftspolitik eine zukunftsweisende Liaison ein.
Dresscode am Wiener Regenbogenball
So ist im Spiegel changierender Rollenbilder auch die „anzügliche“ Frage erlaubt: Was trägt Mann / Frau am Regenbogenball? Crossdressing, das Geschlechter unabhängige Spiel mit Festgewand und Accessoires, beflügelt die Fantasie. Schafft ein buntes Bild. Schon die Mode-Kreationen des Eröffnungskomitees der Tanzschule Stanek versprechen neue Blickwinkel. Unter den Gästen steht es ebenfalls jeder und jedem frei, sich nach persönlicher Note fein zu kleiden oder sich in Hose samt Oberteil herauszuputzen. Kultfigur Lucy McEvil glänzt als Diva moderierend abermals in einer extravaganten Robe, von Christof Cremer entworfen und gefertigt vom exklusiven Wiener Atelier Peter Holub / Tailors Unlimited.
Staatsopern-Sopranistin Daniela Fally glitzert stimmlich mit „Glitter and be Gay“ aus Leonard Bernsteins „Candide“. Les Schuh Schuh, seit 2002 umjubelter Ball-Fixpunkt, sorgen zudem mit rasantem Choreografie-Wechsel für unerwartete Momente.
Band-Reigen am Wiener Regenbogenball
Nach dem großen Erfolg des Rainbow Cabarets 2011 mit dem Comedy-Duo Illie & Bart – sie kommen wieder – wird die von Schlagern, Chansons und Arien tönende Varieté-Schiene weiter ausgebaut. Stars und Newcomer aus der Szene können sich gleichermaßen bewerben. Kitsch erwünscht und erlaubt. Live-Gesang ein Muss.
Eine insgesamt musikalisch rauschende Ballnacht garantieren das bestens eingespielte Orchester Divertimento Viennese mit einem Potpourri aus klassischer Wiener Tanzmusik. Desert Wind, die international gefeierte Formation um Gitarrist und Komponist Eric Lary, vereint jiddische Lebenslust und -melancholie mit dem Groove des US-Jazz. Showman José Ritmo feiert in allen Facetten die Lebenslust. Leidenschaftliche Tangos, erotische Rumbas und feurige Paso Dobles pulsieren in der Latin-Dance-Bar. DJ L. Rock von der Szene-Disco Why Not heizt die Stimmung in der Solid-Gold-Lounge an. Mitternacht wird zur spektakulären Überraschung.
Rainbow Boulevard und Glückshafen-Tombola
Der Reinerlös des Regenbogenballs, traditionell eine Benefizveranstaltung, kommt auch 2012 der Arbeit der HOSI Wien zugute. Er dient der Finanzierung vielfältiger schwul-lesbischer Projekte.
15. Wiener Regenbogenball – “Die Liebe hat bunte Flügel”
11. Februar 2012
21.00 Uhr
In allen Sälen der Hofburg Vienna
Normalpreiskarte 70 €
StudentInnenkarte 40 €Sitzplatz
40 € im Rittersaal, Marmorsaal
60 € im Zeremoniensaal
100 € und 150 € im FestsaalKarten ab sofort im Online-Ticketshop unter www.regenbogenball.at/ticketshop und bei folgenden Vorverkaufsstellen:Buchhandlung Löwenherz, Tanzschule Stanek und in allen Filialen der Unicredit Bank Austria
Frühbucherbonus verlängert bis 20. Oktober 2011
10% Rabatt bei dem Kauf von Tischkarten im Zeremoniensaal, Rittersaal, Marmorsaal sowie im Festsaal.
Eine Tischplatzkarte ist an den Kauf einer Eintrittskarte (kein Rabatt) gebunden!
Alle Ball – und Tischkarten können online auf www.regenbogenball.at/ticketshop erworben werden.
http://www.vienna.at/2011/10/regenbogenball-186x186.gif- Jubiläum: Margareten feiert 150-jähriges Bestehen
7 Oct 2011 Der Bezirk Margareten feiert am Montag sein 150-jähriges Bestehen. Dieser Anlass wird mit zahlreichen Festveranstaltungen rund um den Siebenbrunnenplatz gefeiert.
Am 8. Oktober 1861 wurde in einer Sitzung des Wiener Gemeinderats die Schaffung des Bezirks Margareten beschlossen. Damit gibt es Wien-Margareten, den 5. Wiener Gemeindebezirk, heuer seit genau 150 Jahren. Am 10. Oktober ab 10:00 Uhr finden zahlreiche Jubiläums-Feierlichkeiten rund um den Siebenbrunnenplatz statt.
Zu diesem Anlass wirft der Bezirk einen Blick in seine Vergangenheit. Denn die räumliche, topografische und politische Entwicklung von Margareten bildet einen Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe. Im Bezirksmuseum Margareten (Schönbrunner Straße 54) wird um 18:00 Uhr die Ausstellung “150 Jahre Margareten” eröffnet. Passend zum Jubiläum erscheint auch ein Bildband mit Impressionen der letzten 150 Jahre: “Wien-Margareten” von Dagmar Spitznagl. Mit der direkten Gegenüberstellung von 44 historischen Fotografien und aktuellen Bildern, die aus ähnlicher Perspektive aufgenommen sind, dokumentiert die Autorin den Wandel des Bezirks von 1861 bis heute.
Filmcasino feiert ebenfalls Jubiläum
Auch eines der erfolgreichsten Programm-Kinos in Österreich feiert einen runden Geburtstag: Das Filmcasino auf der Margaretenstraße gibt es bereits seit 100 Jahren. Um 20:00 findet in diesem Kino, das 1911 als “Kinematographentheater” begann, ebenfalls eine Festveranstaltung zum Jubiläum statt.
Seinen Namen erhielt der Bezirk Margareten übrigens nach der Kapelle, die sich im ehemaligen Margaretner Schloss befindet und der heiligen Margareta von Antiochia geweiht ist. Die Heilige ist auch auf dem Margaretenbrunnen dargestellt, der sich am Margaretenplatz befindet. Das Jubiläum bietet einen guten Anlass, sich diesen einmal näher anzuschauen.
http://www.vienna.at/2011/10/Filmcasino_600-186x186.jpg- Viennale 2011 liefert Einblicke in das Leben der Ruth Klüger
7 Oct 2011 Eine außergewöhnliche Geschichte: Die Viennale widmet sich in diesem Jahr auch Ruth Klüger: Mutter, Jüdin, Germanistin, Feministin, Holocaust-Überlebende und Bestseller-Autorin. Filmemacherin Renata Schmidtkunz hat Ruth Klüger über drei Jahre hinweg begleitet und gewährt uns Einblick in die Ansichten und Lebensweise einer außergewöhnlichen Frau. Die Dokumentation ist ebenfalls Teil der Viennale 2011.
“Das Weiterleben der Ruth Klüger” ist eine Weltpremiere beim großen Filmfestival in Wien. Das Leben der jüdischen Wienerin Ruth Klüger erzählt nicht nur die Geschichte des Holocausts, sondern die einer willenstarken Frau: 1942 wurde Klüger im Alter von elf Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter ins Konzentrationslager deportiert, zuerst nach Theresienstadt. Anschließend war sie in Auschwitz und Christianstadt, einem Außenlager des KZ Groß-Rosen, gefangen. 1945 gelang ihr die Flucht.
Ruth Klüger am Podium der Viennale in Wien
Nach dem Krieg lebte sie mit ihrer Mutter im bayerischen Straubing, wo sie ein Notabitur ablegte. Diese Jugend beschreibt sie in ihrem 1992 erschienen und viel beachteten Buch “weiter leben”. Später war Klüger zudem als Professorin tätig, unter anderem an der renommierten Princton University.
Klüger ist mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch und mit dem Preis der Stadt Wien für Publizistik ausgezeichnet worden. Die Weltpremiere des Films findet an Ruth Klügers 80. Geburtstag statt. Im Anschluss an den Film wird Peter Huemer eine Podiumsdiskussion mit Ruth Klüger und Renata Schmidtkunz auf der Viennale leiten.
http://www.vienna.at/2011/10/klueger-apa-186x186.jpg- 20-jähriger schießt in Klagenfurt mit CO2-Pistole auf Kinder
7 Oct 2011 Klagenfurt hat scheinbar einen eigenen Sniper. Wie in Wien schießt ein erst 20-Jähriger mit einer Pistole auf Passanten. Dabei gefährdete er vor allem Kinder.Nach den beiden Heckenschützen, die Wien unsicher machten, schoß nun ein 20-Jähriger Kärntner in Klagenfurt wild um sich. Der Mann gefährdete mit Schüssen aus einer CO2-Pistole Kinder.
Sniper in Klagenfurt
Ein erst 20-jähriger Kärntner gefährdete mit Schüssen aus CO2-Pistole Kinder. Der Elektriker hat am Mittwoch, den 5. Oktober mehrmals mit einer Luftdruckpistole vom Balkon einer Wohnung in Klagenfurt in den Innenhof einer Wohnanlage gefeuert. Laut Polizei hat er dabei die körperliche Sicherheit zweier im Hof spielender Kinder im Alter von neun und zehn Jahren gefährdet, obwohl diese “eher weiter weg waren”. Verletzt wurde niemand.
Der 20-Jährige war bei Freunden zu Besuch. Dort führte er seine CO2-Pistole samt Laserpointer vor und probierte diese schließlich gegen 19.30 Uhr aus. Vom Balkon aus zielte er laut Pittino auf eine Laterne im Innenhof und gab mehrere Schüsse ab. Sachschäden oder Verletzte durch die Gummigeschoße gab es keine.
Die Polizisten stellten die Waffe sicher und der Elektriker wurde angezeigt. Nachforschungen hätten ergeben, dass es keine weiteren Vorfälle mit der Waffe gegeben in Klagenfurt habe.
http://www.vienna.at/2011/10/luftdruck2-186x186.jpg- Klaus Rott wird 70
7 Oct 2011 Da Karli, der Trottel. Jetzt fongt er glei ane, dass eam 14 Tog der Schädl wockelt! Am falschen Ende dieser inzwischen ins gesamtösterreichische Idiom übergegangenen Mundl-Sprüche war immer Klaus Rott. Der Schauspieler, der als Mundls Sohn Karli unsterblich wurde, feiert seinen 70er. Doch Rott, der seine Paraderolle auch in der langen mundlfreien Zeit zwischen 1979 und 2008 durch Kabarettprogramme am Leben erhielt, bewies durch zahlreiche Rollen und Regien im Theater der Jugend, dass er noch mehr zu bieten hatte. Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag, den der Wiener am Sonntag (9. Oktober) feiert, ist er auch in zwei österreichischen Kinofilmen zu sehen – in David Schalkos Glavinic-Verfilmung “Wie man leben soll” und in Karl Markovics’ preisgekröntem Regie-Debüt “Atmen“.
Klaus Rott prägt auch kleinste Rollen
Es ist nur eine kleine Rolle, die Rott in “Atmen” zu spielen hat, und doch zeigt er als Angestellter der Wiener Bestattung mit wenigen Szenen, wofür ihn Zuschauer wie Regisseure schätzen: eine prägnante Figur mit Herz und Schmäh, bei der der Wiener Lokalkolorit dick, aber nie zu dick, aufgetragen ist. Qualitäten, die ihm auch zu zahlreichen Auftritten im österreichischen Fernsehen verholfen haben. Und 2002 mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Stadt Wien gewürdigt wurden.
Klaus Rott kommt von der Bühne
Seine Schauspielausbildung absolvierte Klaus Rott im Max-Reinhardt-Seminar. Nach dem Abschluss 1963 ging er für einige Jahre an deutsche Theater. Nach Wien zurückgekehrt, wurde er eine der Stützen des Theaters der Jugend, wo er in zahllosen Rollen zu sehen war und auch selbst Regie führte.
Einer der ganz echten Wiener
Seine Mitwirkung an der von Autor Ernst Hinterberger erdachten und 1975 bis 1979 produzierten Fernsehserie “Ein echter Wiener geht nicht unter”, in der er die Rolle des Sohnes Karli Sackbauer übernahm, prägte sein Leben und verhalf ihm zu Popularität. Ab 2003 erzählte er schließlich in einem eigenen Kabarettprogramm, wie es der Familie seit dem 50. Geburtstag von Haushaltsvorstand Mundl, der das Ende der Serie markiert hatte, weiter ergangen sein könnte. Das Programm erschien auch auf DVD und sorgte dafür, dass die Sackbauers lebendig blieben. Selbstverständlich durfte er nicht fehlen, als die Familie in zwei Kinofilmen ihre Wiederauferstehung feierte.
Dass er das Wienerisch perfekt beherrscht, bewies Klaus Rott auch in ganz anderem Zusammenhang: Als 2008 ein Fußball-Fan-Guide zur EURO erschien, sprach er dessen wienerische Texte. Als Beitrag zur Völkerverständigung nach Art Klaus Rott, quasi.
http://www.vienna.at/2011/10/file5utku59slz51h6yxpmlw-186x186.jpg- 1230 Wien: Einbruch auf Firmengelände
7 Oct 2011 Einer stand Schmiere, die Frau sammelte am Gelände ein: Zwei Angestellte bemerkten ein Einbrecherpärchen, das sich am Gelände ihrer Firma einen Sack voller Beute zusammenhamsterte. Am Donnerstagabend wurde die Polizei von zwei Angestellten einer Überwachungsfirma verständigt, da die beiden bei ihrer abendlichen Betriebsstreife in der Südrandstraße “verdächtige Geräusche” aus dem Gelände hörten.
Bei der Kontrolle am Firmenareal durch das Sicherheitspersonal konnte eine Frau mit einem Sack, in dem sich diverser Elektronikschrott und Altmetall befanden, erwischt werden. Ihr Komplize wartete beim Fahrzeug. Die 51-Jährige und der 41-Jährige wurden festgenommen.
http://www.vienna.at/2011/10/polizei1-186x186.jpg